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Glasdesign für die Umwelt

Glasdesign ist mehr als nur Dekoration für ein schönes Zuhause. Die Eigenschaften von Glas – nämlich dass es sich wiederbefüllen und neu verwenden lässt – inspirieren Menschen, neue, funktionale Designs zu entwickeln, die nicht zuletzt gut für die Umwelt sind.

Die Zeiten, zu denen man wiederverwertbares Glas einfach in den Mülleimer geworfen hat, sind Vergangenheit. Paul Ketz, der Ecodesign an der Universität zu Köln studiert, hat den so genannten Pfandring erfunden, einen Zusatz für öffentliche Mülleimer. Statt Flaschen in den Mülleimer zu werfen, können Passanten sie nun in den Ring stellen, von wo aus die Flaschen ganz einfach eingesammelt werden können.

In vielen Teilen Europas fällt beim Kauf von wiederverwertbaren Flaschen Pfand an, der nur zurückgezahlt wird, wenn die Flasche zurückgegeben wird. Ketz gestaltete den Pfandring so, dass wiederverwertbare Flaschen nicht im Restmüll landen. Es gibt viele Menschen, die vom Flaschensammeln leben und der junge Designer wollte es diesen Menschen so leicht wie möglich machen und gleichzeitig die Gesundheitsrisiken reduzieren.

Seinen Pfandring entwickelte Ketz im Rahmen seines Studiums, gemeinsam mit den Kölner Abfallwirtschaftsbetrieben, der AWB. Für die AWB bedeutet der Pfandring eine sauberere Stadt und weniger Kosten, da das wiederverwertbare Glas bei der Müllaufbereitung nicht in einem aufwändigen Verfahren vom Restmüll getrennt werden muss.

Der unkomplizierte und leicht einzusetzende Pfandring hat sich während der sechsmonatigen Testphase in der Stadt bereits bestens bewährt. Paul Ketz (und die Friends of Glass) hoffen,   dass noch viele andere Städte die Vorteile des Pfandrings für sich entdecken.